Nachdem ich Dir in meinem letzten Beitrag gezeigt habe, dass es auch ohne Idee möglich ist, ein erfolgreiches Unternehmen zu leiten, möchte ich Dir heute zeigen, dass auch Unternehmensgründungen ohne Eigenkapital möglich sind. Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Hier brauchst Du eine Idee. Die guten Nachrichten liest du hier:

Möchtest Du Deine eigene Idee umsetzten und kannst dabei nicht auf die klassischen Finanzierungsinstrumente (Förderkredit, Eigenkapital, Freunde – Familie) zurückgreifen, ist dies der bestimmende Faktor für Deine Strategie.

Du musst also sprichwörtlich Geld aus dem „Nichts“ erschaffen. Gleichzeitig solltest Du aber darauf achten, dass Du jede unternehmerische Tätigkeit schnellstmöglich vergütet bekommst.

Folgende Finanzierungsmöglichkeiten können sich anbieten:

  1. Sweat Equity: Dies beschreibt den unentgeltlichen Arbeitseinsatz.
  2. Moonlighting: Du setzt die Unternehmensgründung nebenberuflich um und sicherst dich durch Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit ab.
  3. Öffentliche Fördermittel: In Deutschland gibt es mittlerweile sehr viele Business Plan Wettbewerbe oder Fördermittel für Ausgründungen aus der Hochschule. Auch Programme wie der Mikromezzaninfonds können dir helfen, das erste Eigenkapital für dein Unternehmen zu erhalten.
  4. Anzahlungen auf Leistungen vom Kunden fordern, die erst noch zu erbringen sind.
  5. Zahlungsdifferenz: Verkürzung des Zahlungsziels des Kunden und Aufschiebung der eigenen Zahlungsverpflichtungen.

Die letzten beiden Punkte solltest Du Dir, unabhängig von Deiner Idee und ob Du Eigenkapital hast oder nicht, immer zu Herzen nehmen. (Skonto muss jedoch beachtet werden)

Was ist jetzt also das beste Vorgehen?

Sweat Equity ist typische für Freelancer oder kleinere Agenturen die gegründet werden. Du solltest jedoch darauf achten, dass die Monetisierung zügig erfolgt, wenn du diese Variante wählst.

Moonlighting ist wohl der beliebteste Ansatz. Die Gründung aus dem Nebenerwerb bietet für Dich Vorteil, dass Du ohne großes Risiko Deine Idee ausprobieren kannst. Merkst Du, dass Du immer mehr Zeit für das Projekt aufwenden musst, kannst Du Dich, bei entsprechender Entlohnung, Deinem Vorhaben Vollzeit widmen.

Öffentliche Fördermittel: Hast Du eine Idee, die im Zusammenhang mit Deinem Studium steht oder anderweitig sehr innovativ ist, kannst Du zum Beispiel Stipendien in Anspruch nehmen oder an Wettbewerben teilnehmen und so Kapital einsammeln. (Hier geht es zur Fördermitteldatenbank)

Generell kannst Du einer dieser Finanzierungsarten verwenden, wenn Du klein starten und klein bleiben oder nur langsam wachsten möchtest. Geschätzt sind über 90% der Existenzgründungen in Deutschland eine der beiden Varianten.

Wie Du siehst gibt es also durchaus einige Möglichkeiten Deine Idee in die Tat umzusetzen. Solltest Du Fragen zu bestimmten Punkten haben oder spielst selbst mit dem Gedanken eine der Varianten anzuwenden, kannst du mich gerne kontaktieren.


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